Sep
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Kaum etwas ist für ein Unternehmen ärgerlicher, als ein Zahlungsausfall. Jedes Geschäft ist auch mit dem Risiko verbunden, dass der jeweilige Geschäftspartner seiner Zahlungspflicht nicht nachkommt und wertvolle Leistungen schlimmstenfalls umsonst erbracht werden und der Unternehmer ein oft erfolgloses Mahnverfahren anstrengen muss.

Dieses Risiko lässt sich zwar nicht ganz vermeiden, es lässt sich jedoch stark minimieren, wenn über potenzielle Kunden und Geschäftspartner eine Bonitätsauskunft eingeholt wird. Diese enthält wichtige Informationen zum jeweiligen Unternehmen und gibt auch ausführlich Auskunft zur dessen Bonität, die nach einem aussagekräftigen Bonitätsindex beurteilt wird. Je niedriger der Wert, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Unternehmen seinen Zahlungsverpflichtungen pünktlich und ordnungsgemäß nachkommt. Ein hoher Bonitätsindex hingegen ist ein Warnzeichen und sollte zu der Überlegung führen, ob eine Geschäftsbeziehung nicht lieber zur eigenen Sicherheit abgelehnt werden sollte.

Die Bonitätsauskunft ist nicht nur für deutsche Firmen, sondern für Unternehmen aus ganz Europa möglich. Sie enthält nicht nur den Bonitätsindex, sondern zahlreiche wichtige Informationen zur Struktur, finanziellen Situation und der Unternehmensentwicklung. So sind beispielsweise der komplette Gewerbe- und Handelsregistereintrag, die Rechtsform und das Gründungsdatum Bestandteil der Bonitätsauskunft. Sie informiert auch über den Jahresumsatz und das Kapital der Firma, sowie über eventuell vorhandene Immobilien. Im Bereich der Finanzen wird nicht nur die Bonität beurteilt, sondern es wird auch eine Empfehlung für die maximale Kreditsumme gegeben, die dem Unternehmen gewährt werden sollte. Aufgrund der vielen enthaltenen Daten bestehen für die Bonitätsauskunft jedoch strengere datenschutzrechtliche Bestimmungen als für die weniger umfangreichen Firmeninformationen oder die Wirtschaftsauskunft. Sie ist nur bei berechtigtem Interesse möglich, die bei Anforderung der Bonitätsauskunft angegeben werden müssen.

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