Viele Verbraucher kennen die Situation: Bei der Bank stößt eine Kreditanfrage auf taube Ohren und wird abgelehnt. In der Begründung finden sich dann in aller Regel keine konkreten Hinweise auf die Bewegründe der Bank. Wer bei einem erneuten Antrag (bei einer anderen Bank) das Risiko einer Ablehnung minimieren möchte, sollte Ursachenforschung betreiben und versuchen herauszufinden, wo es aus Sicht der Bank hapert.
Die häufigste Ursache für einen abgelehnten Kredit findet sich bei der Schufa in Wiesbaden, deren Datenbestand im Zuge einer Kreditprüfung abgefragt wird.
Dabei muss keineswegs ein hartes Negativmerkmal, wie etwa ein gekündigtes Girokonto mit negativem Saldo oder sogar eine offene EV vorliegen. Vielmehr kann auch der so genannte Branchenscore ursächlich für die Ablehnung sein.
Die Schufa ermittelt anhand mathematisch-statistischer Verfahren einen Scorewert für jeden in der Datenbank geführten Verbraucher, der angibt, wie hoch die Wahrscheinlichkeit einer termingerechten Rückzahlung eines Kredites ist. Als Basis für dieses Scoring dienen die bei der Schufa gespeicherten Daten. Liegt der Score unter dem von der Bank festgelegten Mindestwert, wird die Kreditzusage verweigert.
Am Branchenscore lässt sich nicht viel ändern, wenn alle Daten im Bestand der Schufa korrekt sind. Finden sich jedoch falsche Angaben, sollten Verbraucher dies der Schufa unbedingt mitteilen und auf eine Korrektur drängen. Danach kann sich der Scorewert ändern.
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