Nicht erst seit dem Ausbruch der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise versucht der Handel, die Kunden mit Schnäppchen-Versprechen und anderen verkaufsfördernden Aktionen zum Kauf zu bewegen. Besonders im Trend liegen dabei Ratenkäufe: Händler verkaufen ihre Ware, der Kunde zahlt in mehreren Teilen und kann so den langgehegten Wunsch sofort mit nach Hause nehmen ohne das Budget allzu sehr strapazieren zu müssen. Oft fallen dabei nicht einmal Kreditzinsen an, wobei man bei Null-Prozent-Finanzierungen auf versteckte Kosten achten sollte.
Wer anstelle der Ratenzahlung einen Kredit von der Bank zur Hilfe nimmt, kommt in der Regel aber oft besser weg. Barzahler können im Ladengeschäft einen Rabatt aushandeln, der mindestens die Zinsen für die Ratenzahlung (auszugehen ist dabei von einem jährlichen Zinssatz zwischen sechs und zehn Prozent) umfassen sollte. Dass für den Bankkredit eine Schufa-Auskunft in Kauf genommen werden muss, sollte nicht weiter stören – diese wird bei einer Ratenzahlung ebenfalls eingeholt. Besonders lohnenswert sind Kredite im Vergleich zur Ratenfinanzierung im Online-Versandhandel. Hier werden nicht selten Zinssätze von 14 Prozent und mehr verlangt – teurer also als der Dispo der Hausbank.
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