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Restschuldversicherungen werden mittlerweile zu fast jedem Ratenkredit angeboten. Die Policen zahlen die fälligen Raten weiter, wenn der Versicherungsnehmer unfreiwillig arbeitslos wird, aufgrund von Krankheit oder Unfall keinen Beruf mehr ausüben kann oder verstirbt. Auf den ersten Blick erscheinen die Versicherungen somit sinnvoll – schließlich kann so die eigene Bonität auch bei Jobverlust oder Krankheit gesichert werden und die Hinterbliebenen sind im Fall der Fälle ebenfalls geschützt.

Restschuldversicherungen entpuppen sich bei genauerem Hinsehen allerdings oftmals als ein sehr teures Vergnügen.

Wie teuer die Versicherung wirklich werden kann, zeigt sich, wenn größere Darlehensbeträge und längere Laufzeiten zugrundegelegt werden. 10.000 Euro mit drei Jahren Laufzeit kosten 26 Euro im Monat allein für die Restschuldversicherung.

Insgesamt kostet die Police so 936 Euro. Das ist mehr als die Gesamtkosten eines solchen Kredites bei günstigen Banken. Der effektive Jahreszins unter Berücksichtigung der Restschuldversicherung beträgt somit selbst bei der besten Bonität mehr als 11,0 Prozent.

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