Die Online-Kredit-Plattform Smava hat eigenen Angaben zufolge seit ihrer Gründung bereits Darlehen im Umfang von fast 10 Millionen Euro vermittelt. Das Prinzip ist einfach: Auf der Plattform treffen sich Menschen, die einen Kredit suchen mit Menschen, die Geld anlegen wollen. Die Kredite werden dann „von Mensch zu Mensch“ abgewickelt, wobei selbstredend eine lizensierte Bank die Kreditvergabe verwaltet.
Das Kreditinstitut vergibt die Kredite formal und verkauft sie ohne Aufschlag an den Kreditgeber weiter. Die Daten der Beteiligten unterliegen dem Bankgeheimnis – Kreditnehmer und Kreditgeber kennen sich somit nicht persönlich. Es muss auch nicht ein einzelner Kredit von nur einer Person vergeben werden. Wer einen Kredit sucht, stellt seinen Kapitalbedarf auf der Plattform vor.
Jeder Anleger kann dann eine beliebige Summe zur Verfügung stellen. Ist der gewünschte Kreditbetrag durch Angebote von Anlegern gedeckt, überweist Smava das Geld auf das Konto des Kreditnehmers. Auch die monatliche Abbuchung der Raten erfolgt durch die Plattform. Die Zinsen, die für Kredite bei Smava zu entrichten sind, richten sich nach dem Risiko, das mit der Kreditvergabe für die Anleger verbunden ist. Jeder, der sich über die Plattform Geld leihen will, muss über eine gute Bonität verfügen. Smava prüft diese anhand einer Schufa-Auskunft.
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