Nov
13

Im beginnenden Vorweihnachtsgeschäft versucht der Einzelhandel wie in jedem Jahr, die Kunden mit besonders günstigen Angeboten zum Kauf zu locken. Dabei wird nicht nur über den Preis argumentiert -auch die Zahlungsmodalitäten dienen nur allzu gern als verkaufsfördernde Maßnahme.

Besonders in Elektronikmärkten stoßen Verbraucher dieser Tage deshalb wieder vermehrt auf Null-Prozent-Finanzierungen. Das Prinzip ist einfach: Der Kaufpreis wird nicht in einer Summe, sondern in Raten – je nach Anbieter sind das zwischen 6 und 36 – bezahlt. Kredit Zinsen fallen dabei nicht an.

Was auf den ersten Blick günstig erscheint, muss es nicht zwangsläufig sein. Wer den Kaufpreis auch sofort entrichten kann, sollte Null-Prozent-Finanzierungen dazu nutzen, Rabatte auszuhandeln. Der Händler nämlich muss bei Finanzierungsangeboten Zinsen an die Bank entrichten die die Ratenzahlung abwickelt.

Dabei kann von einem jährlichen Zinssatz um die sechs Prozent durchaus ausgegangen werden. Bezahlt der Kunde den gesamten Preis sofort, ist das gegenüber dem Ratenkauf ein Vorteil für den Händler. Diesen sollten sich Barzahler in voller Höhe in Gestalt eines Preisnachlasses auszahlen lassen.

Dabei gilt: Je länger der Zeitraum ist, über den sich eine Null-Prozent-Finanzierung erstreckt, desto größer ist auch das Rabattpotenzial. Dabei sollte ggf. auch berücksichtigt werden, wann die erste Rate der Händlerfinanzierung fällig wäre: Mitunter wird Kunden hier ein halbes Jahr Zeit gewährt.

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