Nicht erst seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise ist das Geld bei vielen Haushalten knapp: Kredite zur Finanzierung von Anschaffungen oder zum Ausgleich des Girokontos bei der Hausbank werden immer gefragter. Wie viel Geld aber erhält ein Kreditnehmer eigentlich, wenn er bereit ist, 100 Euro monatlich über einen Zeitraum von drei Jahren (also insgesamt 3600 Euro) zu zahlen?
Die Antwort richtet sich nach der Bank, bei der das Darlehen aufgenommen wird. Die Unterschiede sind beträchtlich, wie sich mit etwas Recherche schnell herausfinden lässt. Einer Anfrage auf der Internetseite der FMH-Finanzberatung zufolge bietet die Norisbank für eine 100-Euro-Rate den größten Auszahlungsbetrag: 3.347 Euro zahlt die Deutsche-Bank-Tochter aus. Der effektive Jahreszins gilt für alle Kunden und beträgt 4,9 Prozent. Ebenfalls günstig ist die Santander Consumer Bank, die mit 4,95 Prozent effektiv kaum teurer ist als die Norisbank und bei obiger Konstellation 3.443,50 Euro auszahlt.
Schon deutlich weniger Geld gibt es bei der 1822direkt-Bank, die mit 5,6 Prozent Zinsen und einem Auszahlungsbetrag von 3.313 Euro deutlich teurer ist als die beiden Ersten. Im Vergleich zur Konkurrenz fällt das 100prozentige Tochterunternehmen der Frankfurter Sparkasse aber immer noch immer in die Kategorie günstig.
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